KRITIS-Schutz für Energieversorger2026-09-15T14:17:28+02:00

KRITIS-Schutz für Energieversorger

W.I.S. Sicherheitslösungen für Energieversorger KRITIS | Große Kraftwerkanlage bei Sonnenuntergang

W.I.S. als Partner für kritische Energieinfrastruktur

Perimeterüberwachung an einem Kraftwerksstandort

Ein Energieversorger und Betreiber kritischer Infrastruktur beauftragte W.I.S. Sicherheit mit der technischen Absicherung eines rund fünf Kilometer langen Kraftwerksperimeters. Anlass waren eine erhöhte Bedrohungslage, angekündigte Protestaktionen und bekannte Vorfälle am Betriebsgelände. W.I.S. Sicherheit plante und errichtete eine videobasierte Überwachung mit Wärmebild- und HD-Kameras für eine frühzeitige Detektion am Standort.

Maßnahmen für den Kraftwerksperimeter

  • Bestandsaufnahme der vorhandenen Videotechnik und Bewertung des Zaunverlaufs
  • Planung eines videobasierten Sicherungskonzepts mit Wärmebild- und HD-Kameras
  • Abstimmung mit Werksschutz und Konzernsicherheit
  • Testaufbauten zur Kamerawahl bei Tageslicht und Dunkelheit
  • Errichtung von Videomasten sowie Aufbau der Kamera- und Servertechnik
  • Aufschaltung auf die vorhandene Pförtnerleitstelle mit Übertragung in einen Krisenraum
  • DSGVO-konforme Ausrichtung bei teilweise sichtbaren öffentlichen Bereichen
Besondere Anforderungen für den KRITIS-Schutz im Sektor Energie

Bei kritischer Infrastruktur im Bereich Energie müssen sicherheitsrelevante Anlagen, Betriebsbereiche und Zugänge zuverlässig geschützt werden. Entscheidend sind eine frühe Detektion, klare Meldewege und definierte Reaktionen im Ereignisfall. Sicherheitstechnik, Leitstelle und Zuständigkeiten müssen dafür abgestimmt zusammenspielen.

Ergebnisse für den Energieversorger

Das Projekt wurde rechtzeitig vor Beginn der angekündigten Protestaktionen fertiggestellt. Die videobasierte Überwachung funktionierte nach Inbetriebnahme entsprechend den technischen und organisatorischen Anforderungen des Betreibers. Dadurch entstand eine strukturierte Grundlage für die Überwachung des Kraftwerksperimeters und die Einbindung in bestehende Sicherheitsabläufe.

Termingerechte Fertigstellung

Die videobasierte Überwachung wurde eine Woche vor Beginn der angekündigten Protestaktionen fertiggestellt.

Frühe Detektion am Standort

Wärmebild- und HD-Kameras unterstützten die Erkennung sicherheitsrelevanter Bewegungen am Kraftwerkszaun.

Einbindung in Sicherheitsabläufe

Die Kamerabilder wurden auf die vorhandene Pförtnerleitstelle aufgeschaltet und konnten im Krisenfall in einen separaten Krisenraum übertragen werden.

Warum der Kraftwerksperimeter neu geprüft werden musste

Vor Projektbeginn verfügte der Kraftwerksstandort nur über vereinzelte Kameras älterer Generation. Die vorhandene Technik war historisch gewachsen und nicht Teil einer durchgängigen Videoplanung. Einzelne Kameras waren punktuell ergänzt worden, ohne dass daraus ein belastbarer technischer Standard für den gesamten Kraftwerksperimeter entstand.

Die Beauftragung erfolgte vor dem Hintergrund einer konkreten Bedrohungslage. Es gab Angriffe auf Mitarbeitende und Einsatzkräfte. Zudem waren Zutrittsversuche auf das Gelände bekannt, bei denen Zaunbereiche durchtrennt wurden. Auch Sabotagehandlungen an Fördertechnik wurden als relevantes Risiko benannt. Die angekündigten Protestaktionen waren der ausschlaggebende Punkt, kurzfristig technische Maßnahmen für den Standortschutz zu planen und umzusetzen.

W.I.S. Sicherheit - KRITIS Maßnahmenfestlegung

Was W.I.S. Sicherheit am Kraftwerksstandort bewertet hat

Am Kraftwerksstandort musste geklärt werden, wie der weitläufige Zaunverlauf technisch überwacht und in die vorhandenen Sicherheitsabläufe eingebunden werden kann. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Bereiche zuverlässig per Videotechnik erfasst werden können und welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind.

Entscheidend war nicht nur der technische Bestand, sondern die Entwicklung einer durchgängigen Videoplanung für bislang uneinheitlich abgesicherte Zaunabschnitte. Im Vordergrund standen die technische Erfassbarkeit des Geländes, geeignete Kamerapositionen und die Einbindung der Kamerabilder in die Abläufe des Betreibers.

W.I.S. Sicherheit - KRITIS Sicherheitsvorgehen

Vorgehen bei der Standortbewertung

W.I.S. Sicherheit kannte Betreiber und Liegenschaft bereits aus früheren Zusammenhängen. Dadurch war die technische Bestandsaufnahme unkompliziert. Die eigentliche Herausforderung lag in der Bewertung des langen Zaunverlaufs und bislang nicht abschließend geprüfter Bereiche.

Auf Basis der Bestandsaufnahme legte W.I.S. Sicherheit ein Sicherungskonzept vor. Dieses wurde mit der Konzernsicherheit des Betreibers diskutiert und abgestimmt. Anschließend entstand die detaillierte Videoplanung. Testaufbauten dienten dazu, geeignete Kameratypen bei Tageslicht und Dunkelheit an verschiedenen Werksstandorten zu prüfen.

Die Projektleitung des Betreibers koordinierte eigene technische Einheiten, beispielsweise für Gräben und Leitungsverlegung. W.I.S. Sicherheit verantwortete den Bau der Videomasten im Gelände sowie die Kamera- und Servertechnik.

Fazit: Videobasierter KRITIS-Schutz für Kraftwerksstandort

Das Anwendungsbeispiel zeigt, wie ein historisch gewachsener technischer Bestand in eine klar geplante Sicherheitsstruktur für einen Kraftwerksstandort überführt werden kann. Entscheidend waren die Bewertung des Zaunverlaufs, die Auswahl geeigneter Kameratechnik und die Anbindung an vorhandene Leitstellen- und Krisenstrukturen.

Betreiber vergleichbarer kritischer Infrastruktur im Sektor Energie sollten prüfen, ob Standortgrenzen, sicherheitsrelevante Bereiche und Meldewege technisch und organisatorisch aufeinander abgestimmt sind. W.I.S. Sicherheit unterstützt bei der Sicherheitsbewertung, technischen Planung und Umsetzung konkreter Schutzmaßnahmen.

Fragen und Antworten zum KRITIS-Schutz im Sektor Energie

Welches Ergebnis wurde für den Betreiber erreicht?2026-08-13T16:49:24+02:00

Die videobasierte Überwachung mit Wärmebild- und HD-Kameras wurde rechtzeitig vor Beginn der angekündigten Protestaktionen fertiggestellt. Nach der Inbetriebnahme funktionierte die Technik entsprechend den Anforderungen des Betreibers und unterstützte die frühzeitige Detektion am Kraftwerksstandort.

Welche Risiken spielten bei der Planung eine Rolle?2026-08-13T16:48:55+02:00

In die Planung flossen unbefugte Zutritte, beschädigte Zaunbereiche und mögliche Sabotagehandlungen an sicherheitsrelevanter Infrastruktur ein. Auch gezielte Aktionen mit potenziellen Auswirkungen auf die Stromproduktion wurden bei der technischen Absicherung berücksichtigt.

Weshalb war eine technische Neubewertung am Kraftwerksstandort notwendig?2026-08-13T16:47:54+02:00

Die erhöhte Bedrohungslage, angekündigte Protestaktionen und bekannte Vorfälle am Betriebsgelände machten eine erneute Bewertung erforderlich. Ziel war es, den Standortschutz für die kritische Energieinfrastruktur gezielter zu planen und technische Maßnahmen für die Überwachung des Kraftwerksgeländes abzuleiten.

Welche Bereiche standen bei der Sicherheitsbewertung im Fokus?2026-08-13T16:48:22+02:00

W.I.S. Sicherheit bewertete den Zaunverlauf des Kraftwerks, die vorhandene Videotechnik, mögliche Kamerastandorte und die Einbindung in bestehende Sicherheitsabläufe. Aus einzelnen älteren Kamerapunkten sollte eine durchgängige Videoplanung für den Standortschutz entstehen.

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