KRITIS-Schutz für Windräder

W.I.S. sichert kritische Infrastruktur in der Windenergie
Videobasierte Zutrittsüberwachung an Windrädern
Ein Betreiber von Windparks beauftragte W.I.S. Sicherheit mit der technischen Absicherung mehrerer Windenergieanlagen auf offener Fläche. Anlass waren Graffitischäden, Aufbruchversuche an Zugangstüren und das Risiko unbefugter Zutritte in sicherheitsrelevante Innenbereiche. W.I.S. Sicherheit entwickelte eine technische Absicherung mit geringem baulichem Aufwand, Videotechnik, Mobilfunkübertragung und Live-Ansprache über das W.I.S. SOC.
Technische Maßnahmen an den Windrädern
Im Sektor Energie müssen Anlagen, Betriebsbereiche und technische Infrastrukturen so geschützt werden, dass Versorgungssicherheit und Betriebskontinuität unterstützt werden. Entscheidend ist, sicherheitsrelevante Ereignisse früh zu erkennen und so zu steuern, dass Technik, Leitstelle und beteiligte Stellen schnell reagieren können.
Ergebnisse für den Betreiber der Windräder
Nach der technischen Umsetzung wurden kein weiterer Vandalismus und keine sicherheitsrelevanten Aufenthalte unbefugter Personen an den überwachten Anlagen festgestellt. Die Live-Ansprache über das W.I.S. SOC ermöglichte eine unmittelbare Reaktion auf Personen am Objekt und verkürzte die Zeit, in der Täter ungestört handeln konnten. Für den Betreiber entstand eine autark arbeitende 24/7-Überwachung ohne laufenden eigenen Steuerungsaufwand.
Vandalismus gestoppt
Nach der Umsetzung traten an den überwachten Windrädern keine weiteren Vandalismusschäden auf.
Direkte Live-Ansprache
Personen am Objekt konnten über Außenlautsprecher unmittelbar durch das W.I.S. SOC angesprochen werden.
Autarke 24/7-Überwachung
Die technische Überwachung läuft dauerhaft im Hintergrund und entlastet den Betreiber im laufenden Sicherheitsbetrieb.

Warum die Windräder technisch abgesichert werden mussten
Auf offener Weidefläche waren die Windräder vor Projektbeginn nicht gesichert. Bereits entstandene Graffitischäden und Aufbruchversuche an Zugangstüren zeigten, dass unbefugte Personen Zugang zum Anlagenbereich suchten.
Neben den Wiederherstellungskosten durch Vandalismus bestand ein erhebliches Sicherheitsrisiko beim Betreten der Innenräume. Dort können technische Anlagen und Stromversorgungseinrichtungen für unbefugte Personen lebensgefährlich sein. Zusätzlich musste das Risiko einer Sabotage mit möglichen Auswirkungen auf die Stromerzeugung berücksichtigt werden.
Eine rein personelle Absicherung reichte für dieses Schutzobjekt nicht aus. Aufgrund der abgelegenen Lage benötigten sowohl Interventionskräfte als auch die örtliche Polizei eine längere Anfahrtszeit. Die technische Absicherung musste daher vor allem die Zeitspanne bis zum Eintreffen externer Kräfte überbrücken und unbefugte Personen frühzeitig aus der Anonymität holen.

Was W.I.S. Sicherheit an der Windenergieanlage bewertet hat
W.I.S. Sicherheit prüfte vor Ort, wie die Windräder trotz offener landwirtschaftlich genutzter Flächen wirksam überwacht werden können. Eine Umzäunung kam nicht infrage, da sie hohe Kosten verursacht und nutzbare Fläche eingeschränkt hätte.
Im Mittelpunkt stand deshalb eine technische Absicherung, die unbefugte Zutritte früh erkennt und eine direkte Reaktion aus der Ferne ermöglicht. Entscheidend war ein Aufbau, der zur abgelegenen Lage, zur vorhandenen Infrastruktur und zum Sicherheitsbedarf des Betreibers passt.

Vorgehen zur Absicherung der Windkraftanlage
Zunächst wurden die abgelegenen Windräder auf offener Weidefläche begangen. Dabei standen Zugangssituation, ungesicherte Anlagenbereiche und bereits entstandene Graffiti- sowie Aufbruchschäden im Fokus.
Darauf aufbauend entstand eine technische Absicherung ohne Zaunbau und ohne vorhandene Netzwerkinfrastruktur. Die Datenübertragung zum W.I.S. SOC erfolgt über Mobilfunk, da vor Ort lediglich eine 230-Volt-Spannungsversorgung verfügbar war.
An jedem Windrad wurde eine Videokamera zur Zutrittsüberwachung installiert. Bei sicherheitsrelevanten Ereignissen kann das W.I.S. SOC Personen am Objekt per Außenlautsprecher live ansprechen und dadurch direkt auf die Situation reagieren.

Fazit: Technischer Schutz für Windräder als kritische Infrastruktur
Das Anwendungsbeispiel zeigt, wie abgelegene Windräder ohne Zaunbau technisch überwacht und direkt an eine 24/7-Leitstelle angebunden werden können. Entscheidend waren die frühe Erkennung am Objekt und die Live-Ansprache über das W.I.S. SOC.
FAQ zum KRITIS-Schutz für Windräder
Weitere KRITIS-Projekte
Weitere Anwendungsbeispiele zeigen, wie W.I.S. Sicherheit Betreiber kritischer Infrastruktur in verschiedenen Sektoren bei Sicherheitsbewertung, technischer Absicherung und operativer Steuerung unterstützt.