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PRESSEMELDUNG

Köln, 23.11.2017 – Die W.I.S. Sicherheit + Service und ihre Mitarbeiter haben eine intensive Nachbereitung des Einsatzes am 11.11.17 vorgenommen. Im Ergebnis stufen sie das Risiko einer weiteren Eskalation bei zukünftigen Veranstaltungen gleicher Art als zu hoch ein. Zum Schutz von Leib und Leben der eingesetzten Mitarbeiter sieht die W.I.S. deshalb vorläufig von einer weiteren Zusammenarbeit zur Absicherung von Karnevalsveranstaltungen mit dem Ordnungsamt der Stadt Köln ab.

 

Der weltberühmte Kölner Karneval lockt alljährlich zehntausende Besucher nach Köln. Großveranstaltungen dieser Art unterliegen besonderen Sicherheitsanforderungen. Um die Einhaltung dieser Anforderungen auch im Straßenkarneval zu gewährleisten, vergibt das Ordnungsamt der Stadt Köln Aufträge auch an private Sicherheitsdienste. Deshalb war die W.I.S. Sicherheit + Service aus Köln als einer von mehreren Sicherheitsdienstleistern am 11.11.2017 im Einsatz. Ihr ausdrücklicher Auftrag war es, Besucher auf das unerlaubte Mitnehmen von Gläsern und Glasflaschen in die ausgewiesenen Partyzonen zu kontrollieren.

Auf Grund des unerwartet hohen Zulaufs von Besuchern riegelten Polizei und Ordnungsamt am Nachmittag des 11.11.2017 unter anderem das Zülpicher Viertel ab. Dies veränderte die Sicherheitslage grundlegend. Die Gewaltbereitschaft der Besucher nahm spürbar zu und das Risikopotenzial des Einsatzes stieg schlagartig an. Da die Kräfte von Polizei und Ordnungsamt allein die Lage nicht unter Kontrolle bringen konnten, unterstützten W.I.S.-Mitarbeiter bei der Abriegelung.

 „Ein Abbruch des Einsatzes war für uns keine Option. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen erkannten wir die Notlage der Stadt und handelten, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Papier ist geduldig. Wenn es um Menschenleben geht, ist schnelles Handeln gefragt“, berichtet Matthias Hellmick, zuständiger W.I.S. Regionalleiter. So waren einige Mitarbeiter im Bereich der Rettungs- und Polizeizufahrten eingesetzt. Um den Rettungskräften überhaupt eine Zufahrt zu verschaffen, mussten sie teilweise regelnd in den Verkehr eingreifen.

 Vor dem Hintergrund der auch von der Stadt Köln anerkannten Einsatz- und Leistungsbereitschaft der W.I.S. Mitarbeiter, im Sinne einer sicheren Veranstaltung zu handeln, stimmt die tendenziöse Berichterstattung des WDR über den Einsatz der W.I.S. am 11.11. äußerst nachdenklich. Sie tut jedem Einzelnen unrecht, der in dieser Lage „seinen Mann stand“ und die ohne Unterstützung der W.I.S. sicherlich weiter eskaliert wäre. Sie verkennt außerdem die Leistung jedes Einzelnen, der in Erwartung eines friedlichen Volksfestes seinen Dienst ordnungsgemäß angetreten hatte und sich schließlich konkreter Gefahren ausgesetzt sah.

 „Unsere Mitarbeiter sind für den 11.11. an ihre Grenzen und deutlich darüber hinausgegangen. In der Nachbetrachtung müssen wir leider erkennen, dass dies offensichtlich immer noch nicht genügte“, bewertet Günter Calaminus, CEO der W.I.S., den Einsatz. Aus diesem Grund hat sich die W.I.S. entschieden, ihren geschäftlichen Fokus zukünftig noch stärker in Richtung Corporate Security & Safety zu verlagern.

 

Hintergrundinformationen W.I.S. Unternehmensgruppe:

Die W.I.S. Unternehmensgruppe ist bundesweit an 28 Standorten in Deutschland und Tirol für mehr objektive und subjektive Sicherheit im Einsatz. Die Unternehmenswurzeln gehen zurück auf die 1901 gegründete Kölner Wach- und Schließgesellschaft (K.W.S.). Heute erwirtschaftet die Gruppe 140 Millionen Euro Umsatz und stützt sich auf über 4.000 Beschäftigte. Laut Lünendonk Liste 2017: Führender Sicherheitsdienstleister in Deutschland belegt die W.I.S. den 8. Platz. Der bundesweit agierende private Sicherheitsakteur ist zudem im einzigen Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband, dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), engagiert und wirkt an der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Branche mit.